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Irrgarten 0082 - Barrierefreies Reisen im Rollstuhl

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0082 Rollstuhlreise

Alle Wege führen nach Rom, heißt es - aber nicht für Roland! Für den Rollstuhlfahrer sind Treppenstufen unüberwindliche Hindernisse; er ist auf Rampen und Aufzüge angewiesen. Wie oft muss er den Lift benutzen, um auf der kürzestmöglichen Strecke beim Wegweiser zu seinem Reiseziel anzukommen?

INFO Fernweh - Gedanken zum barrierefreien Reisen für körperlich Behinderte

Reisen bildet bekanntlich. Ferne Länder locken mit schönem Wetter, sensationellen Landschaften, Spannung, Erholung, Abenteuer. Das touristische Angebot ist gigantisch: Nie zuvor war es so einfach und billig, den eigenen Horizont zu erweitern. Und wohl kaum jemandem ist die Unerreichbarkeit dieses Horizontes so schmerzlich bewusst wie den Menschen mit Körperbehinderung. Wer zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen ist, muss damit rechnen, dass weder Verkehrsmittel noch Unterkünfte von Rollstuhlfahrern benutzt werden können. Jede Treppenstufe oder Tür kann zum unüberwindlichen Hindernis werden, die Ausstattung von Hotel- und Badezimmern völlig unbrauchbar sein.

Das Schlagwort Barrierefreiheit signalisiert Behinderten ein Angebot, dass ihren Bedürfnissen und Notwendigkeiten entspricht. Mit ihm werben auch spezielle Reiseveranstalter. Doch behindertengerecht gestaltete Architektur und Verkehrsmittel haben ihren Preis, der oft deutlich über den Reisekosten für Nichtbehinderte und somit weit über den Möglichkeiten der Reisewilligen liegt. Zusätzlich ist oft auch die Begleitung durch einen persönlichen Betreuer erforderlich, was die Kosten nahezu verdoppelt. Selbst wenn diese Hürden genommen sind, bleiben viele touristische Attraktionen wie etwa schwer zugängliche Naturschauplätze den Behinderten verwehrt und gerade historische Bauwerke bleiben ihnen aus Gründen der Statik oder des Denkmalschutzes verschlossen. Das schöne Wort "Fernweh" erhält in diesem Zusammenhang eine völlig neue, fast körperlich spürbare Bedeutung. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte vor Reiseantritt unbedingt Informationen von Behindertenverbänden und karitativen Organisationen zu barrierefreien Reiseangeboten und Zuschussmöglichkeiten einholen.

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